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Christoph Haas

Der Passauer Christoph Haas ist gerne im Bayerischen Wald unterwegs. “Aufgrund der Höhenlage und des kalten Klimas ist es fast wie in Schweden”, findet er. “Die Berge sind nicht hoch, aber wild. Dort tobte ich mich 30 Jahre lang aus.” Er absolvierte eine Ausbildung zum Fotografen – “auf die altmodische Weise”, gibt er zu, “es gab keine Computer, aber viele Chemikalien!” Dann studierte er in München Physik. “Da habe ich gemerkt, dass das Stadtleben nichts für mich ist”, sagt er. Das führte ihn nach Ulm, wo er für eine große Outdoorkette tätig ist. Daneben macht er auch Öffentlichkeitsarbeit für einige Outdoor-Marken. Seine ersten Abenteuer bestritt er als begeisterter Wildwasserkanute, verlagerte sich aber dann nach und nach zum Canyoning und Mountainbiken. “Jetzt fahre ich fast nur noch Ski”, sagt er, und fügt hinzu: “Sowohl Backcountry als auch Telemark. Ab und zu gehe ich auch Klettern oder Trekken. Aber zu einer schönen Paddeltour oder einem hochalpinen Gipfel würde ich nicht nein sagen.” Seine Erfahrung mit Zelten von Hilleberg ist sehr vielseitig. 1989 hat er sein erstes Hilleberg gekauft: ein Nammatj 2 GT (“nachdem ich einige schlechte Nächte in Billigzelten verbracht habe und dann einen Hilleberg-Katalog von Bo Hilleberg persönlich bekam!”). Es folgte ein Nallo und danach ein Keron 3 GT (“Für mich das absolut perfekte Zelt!”). Für alpine Touren nimmt er sein Saitaris und sein Jannu – seiner Meinung nach “die perfekte Kombination: Das große, komfortable Basislager und das Kleine für das Hochlager.” Er hat immer noch alle seine Hillebergzelte und erklärt: “Dank der Qualität hatte ich noch nie ein Problem. Wenn es etwas zu reparieren gab, dann aufgrund eines Missgeschicks oder durch meine eigene Dummheit. Kein Zeltgewebe hält einen frisch geschärften Eispickel aus!” (Mehr unter rockandsnow.de)